IG Metall und CDU Mittelstandsvereinigung Märkische Region sind sich einig

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Die Arbeitnehmervertreter der IG Metall und die politischen Vertreter der Unternehmen in der CDU der Märkischen Region sprechen sich einmütig für den Vorrang einheitlicher Tarifverträge für alle Beschäftigten des Betriebes aus.

Bernd Schildknecht, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Märkische Region: "Der gute alte Grundsatz "ein Betrieb - eine Gewerkschaft - ein Tarifvertrag" ist ein starkes Konzept. Nur damit sind auch in Zukunft die faire Bezahlung bei fairen Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten nach einheitlichen Grundsätzen zu erreichen."

Bernd Schildknecht verweist auf das Entgeltrahmenabkommen in der Metall- und Elektroindustrie. Unter Beteiligung aller Beschäftigtengruppen und Betriebe der Branche verhandelt, wird damit gewährleistet, dass den unterschiedlichen Anforderungen und Qualifikationsvoraussetzungen auch die Unterschiede beim Entgelt entsprechen.

Gemeinsam mit Ralf Schwarzkopf, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) setzt er sich dafür ein, dass dieser Grundsatz auch künftig gilt.

Ralf Schwarzkopf stimmt dem Grundsatz zu: "Ein Betrieb - ein Tarifvertrag. Es kann nicht sein, dass die neuen kleinen Gewerkschaften einen Betrieb dauerhaft stilllegen. Unsere heimischen Betriebe sind sehr stark im Automobilbereich tätig und haben einen hohen Exportanteil. Unsere Kunden würden es nicht verstehen, wenn beliebig kleine Gewerkschaften ihre spezifischen Sonderinteressen verfolgen, ohne Verantwortung für Beschäftigte und Arbeitsplätze insgesamt zu übernehmen."

Ralf Schwarzkopf und Bernd Schildknecht fordern die Vertreter aller Parteien dazu auf, durch rechtliche Klarstellungen dem Grundsatz " ein Betrieb - ein Tarifvertrag" den Vorrang zu sichern.

Die heimischen Bundestagsabgeordneten sehen sie hier besonders gefordert.