Rundschreiben CDU

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Parteifreunde!

Ich hoffe, Sie hatten sonnige Urlaubstage und haben sich prächtig erholt! Dieses Jahr können wir uns wirklich nicht über die Temperaturen beschweren. Während ich diesen Brief schreibe, haben wir über 30 Grad - sonst ja leider eher selten bei uns in der Bergstadt. Und über die Regenschauer, die uns immer wieder heimgesucht haben, werden wir sogar inzwischen arg beneidet. In vielen Regionen Deutschlands ist es viel zu trocken, der Schiffsverkehr ist in weiten Teilen des Landes sogar zum Erliegen gekommen. Ehrlich gesagt habe ich habe die politikfreie Zeit genossen - statt Fraktions-, Aufsichtsrats- oder Vorstandssitzung gab es ein kühles Getränk auf der Terrasse. In Zeiten des ständigen "Erreicht-werden-müssens", des multimedialen Gesabbels, Zwitscherns und Postens tut es gut, mal alle Kanäle zu kappen und die Aufmerksamkeit zu fokussieren. Ich gönne mir dann den Luxus, in aller Ruhe ein gutes Buch zu lesen, mit alten Freunden zu klönen oder mit dem Fahrrad durch unsere herrliche Landschaft zu radeln. Das gibt dann Kraft für die kommenden Herausforderungen. So haben wir zum Beispiel 150 Flüchtlinge in Lüdenscheid aufgenommen.

Kurzfristig wurde meine alte Grundschule am Dickenberg dafür hergerichtet. Es ist überwältigend, wie groß die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Lüdenscheider Bürger ist! Viele unserer Parteimitglieder haben sich bereits vorbildlich engagiert. Allen Verantwortlichen und Ehrenamtlichen gilt unser Dank für diese tolle Leistung. Aber Politik darf die Hilfsbereitschaft der Bürger nicht überstrapazieren. Wir müssen dringend Wege finden, wie wir Flüchtlingen und akzeptierten Asylanten schnell helfen können. Diejenigen, die keinen Grund für Asyl haben, müssen schon in den Herkunftsländern an der Einreise gehindert werden. Ansonsten werden wir weder den Hilfesuchenden noch den Hilfeleistenden gerecht.

Ja, wir brauchen Menschen aus allen Ländern, die bei uns leben und arbeiten wollen. Besonders unsere Heimat braucht Zuwanderung. Ansonsten werden Häuser und Wohnungen leer stehen, ganze Siedlungen verweist, Unterhaltskosten für Straßen, Personennahverkehr usw. nicht mehr bezahlbar. Politik in der Stadt und im Kreis muss sich meines Erachtens genau darauf konzentrieren: Attraktiv werden für unsere jungen Mitbürger, damit sie nicht in die größeren Städte abwandern. Attraktiv werden für gebildete Menschen aus dem Ausland, damit wir unseren Industriestandort entwickeln können. Als Unternehmer und Politiker wird das mein Schwerpunkt für die kommende Zeit sein.
Der neue Vorstand der CDU in Lüdenscheid möchte die Vereine und Institutionen dieser Stadt besser kennenlernen. Wir wollen lernen, wo der Schuh drückt. Wir wollen erfahren, wie Kommunalpolitik vor Ort unterstützen kann. Im Rahmen unserer Aktion "CDU hört hin" treffen wir im September Verantwortliche der Caritas in Lüdenscheid.
An dieser Stelle möchte ich noch auf das Stadtfest hinweisen. Am 12. September wird die Junge Union wie immer leckere Cocktails mixen. Bitte schauen Sie dort vorbei und unterstützen unsere jungen Mitstreiter. Am Sonntag wird die CDU ein Katerfrühstück anbieten. Die Bäckerei Engelhard backt extra für uns das köstliche Krustenbrot, das wir dann mit Schmalz anbieten. Dazu gibt es Kaffee, Rollmops und Gurke - für die Entzugserscheinungen bieten wir den bekömmlichen Hasper Maggi an. Ich freue mich schon richtig darauf und hoffe, dass auch das Wetter mitspielt.

Ihnen allen wünsche ich einen guten Start in die Berufs- und Schulzeit,

Ihr
Ralf Schwarzkopf